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Warum Sie jetzt nach Madrid reisen sollten

 

Wenn jetzt in Deutschland das große Bibbern beginnt, klettern die Temperaturen in Madrid noch immer auf bis zu 20 Grad. Grund für eine Madrid Reise.

Tag 1: Shopping & Tanzen

Im Dreieck zwischen den Straßen Fuencarral, Corredera Baja de San Pablo und Gran Vía gibt’s coolere Läden junger Designer, z. B. im Mercado de Fuencarral.

Kleine Stärkung gefällig? Tagsüber lässt man sich am besten ein „Menú del Día“ schmecken. Für 10 Euro werden Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, Brot und Wein serviert, z. B. im „Malaspina“ (Calle Cádiz, Centro).

Wer die Menschen von Madrid kennenlernen will, geht im aufstrebenden Viertel Chueca aus. Hier sitzen Studenten und Anwohner bei einer Caña (Glas Bier) oder einer Copa de Vino (Glas Wein) in der Abendsonne; Oliven oder Chips sind fast immer gratis dabei, zum Beispiel in der Tapasbar „El Tigre“. Dort gibt es auch den weltberühmten Schinken Jamón Ibérico.

Danach geht’s zum Tanzen ins „The Penthouse“ (super Blick über die Stadt), „España Cañi“ (Flamenco) oder „El Kapital“ (sehr angesagt, kostet aber bis zu 25 Euro Eintritt). Wer im Morgengrauen den Club verlässt, weiß, warum die Bewohner Madrids „Gatos“ (Katzen) genannt werden: Weil sie tagsüber schlafen und nachts umherstreunen . . .

Tag 2: Sightseeing & Fußball

Beeindruckend ist der Palácio Real, die Residenz des Königs. Sie umfasst mehr als 2000 Säle, Salons und Kabinette. Direkt nebenan liegt die Almudena Kathedrale; die Bauarbeiten begannen bereits im 16. Jahrhundert, eingeweiht wurde das Gotteshaus aber erst 1993. Eine kleine Stärkung für Zwischendurch gibt’s in den vielen Tapas Bars. 

Besuchen Sie danach das Santiago Bernabeu Stadion bei einer aufregenden Stadionführung. 

Tag 3: Markt & Kultur

Schöne Märkte sind der Mercado San Miguel, Platea, Mercado San Anton und viele mehr. In den Hallen mit ihren unzähligen Ständen kann man Wein trinken, Oliven essen, Obst oder Fisch kaufen – und wunderbar Leute beobachten. Dann steht Kultur auf dem Zettel, denn Madrid (3,3 Mio. Einwohner) ist eine wahre Kunstmetropole.

Das Museo del Prado ist eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt, zeigt Werke von Botticelli, Caravaggio, Dürer, Rembrandt und Goya.

Ebenfalls sehenswert: Das Museo Reina Sofía; seit 1992 wird hier zeitgenössische Kunst ausgestellt, u. a. von Miró und Dalí. Das berühmteste Gemälde ist „Guernica“ von Pablo Picasso.

Mit unseren authentischen Stadtführungen geben wir Ihnen einen tollen Einblick in die schöne Metropole. 

 :)

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MADRID HAT SOVIEL ZU BIETEN

 

… dass es nicht leicht ist, unseren Besuchern auf wenigen Seiten einen Überblick über das reichhaltige Angebot der Stadt zu vermitteln. Mit unseren Stadtführungen in Madrid möchten wir Ihnen die Essenz dessen vorstellen, was Madrid ausmacht. Wir präsentieren Ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, aber auch Geheimtipps.

Vor allem möchten wir, dass Sie die Einzigartigkeit der verschiedenen Stadtviertel, den Charme der verschiedenen Ecken kennen lernen und sehen, wie die Madrilenen leben und fühlen. Madrid hat viele Gesichter – und wir stellen Ihnen Möglichkeiten vor, die Stadt mit unserer Madrid Highlights Stadtführung, Tapas Touren, Marktahllen Touren etc.zu erkunden Bei unseren Madrid Stadtführungen können Sie die königliche Hauptstadt entdecken, die kein Besucher auf seiner Reise verpassen sollte. Sollten Sie eine Gruppenreise nach Madrid machen, oder Sie suchen nach einer innovativen Idee für einen Betriebsausflug – Incentive in Madrid, dann sind Sie bei uns auch genau richtig.

Wir zeigen Ihnen auch die Viertel der Stadt, die so wichtig zum Verständnis ihrer Entwicklung in den letzten Jahrhunderten sind: vom Stadtviertel Las Letras über das Salamanca-Viertel bis hin zu zahlreichen Grünzonen, die sich von der Casa de Campo bis zum neu gestalteten Madrid Río erstrecken. Wir stellen Ihnen eine Stadt vor, die sich immer wieder neu erfindet, die Neues in der Altstadt zulässt, um ihre Räume und Viertel für Kreativität und Kunst zu öffnen – so z. B. im Matadero Madrid oder in Vierteln wie Malasaña oder Chueca.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Lust bekommen haben, eine Reise nach Madrid anzutreten. Die Sehenswürdigkeiten, die wir Ihnen hier nahe bringen möchten, werden Sie ganz sicher nicht enttäuschen.

Ihr Madrid Touren Team :) 

Madrid Touren -  Stadtführungen in  Madrid

Die Puerta del Sol in Madrid

 

Das Tor der Sonne

Der Platz Puerta del Sol ist das geschichtliche und wirtschaftliche Zentrum von Madrid. Bei Touristen und Einheimischen ist der Platz gleichermaßen bekannt und ein beliebter Treffpunkt. Um Madrid kennenzulernen, eignet sich Puerta del Sol als guter Ausgangspunkt.

Der Platz Puerta del Sol war von jeher ein historischer Schauplatz bedeutender spanischer Ereignisse, wie etwa der Mordanschlag auf den spanischen Ministerpräsidenten José Canalejas im Jahre 1912 oder die Feier zum Ausruf der zweiten spanischen Republik. Bis heute ist die Puerta del Sol ein bewegter Ort für Volksaufstände, Demonstrationen und Kundgebungen geblieben.

Puerta del Sol ist Madrids Mittelpunkt

Heutzutage herrscht auf der Puerta del Sol rund um die Uhr buntes Treiben. Morgens treffen sich Geschäftsleute zum Morgenkaffee in den vielen kleinen Bars und Cafés, während sich die Partygänger der vergangenen Nacht nach Hause schleppen. Den ganzen Tag vibriert hier das Leben und gibt dem Madrid-Besucher Einblicke in das madrilenische-urbane Großstadtfeeling: Touristen und Einheimische die shoppen, Mittag essen, die Sonne genießen oder Siesta halten.

Auch der Platz selber hat einiges zu bieten, hier befindet sich der eingelassene Kilometerstein, im Volksmund “Kilometer Null”. Er steht für den Ausgangspunkt der sechs Nationalstraßen Spaniens und befindet sich vor der Regionalregierung Real Casa de Correos, einem ehemaliges Postgebäude.

Mit 12 Trauben ins neue Jahr auf dem Puerta del Sol

Einmal im Jahr steht die Puerta del Sol bei den Spaniern traditionell im Mittelpunkt. Die Uhr auf dem Gebäude des Real Casa de Correos läutet an Silvester mit zwölf Schlägen das neue Jahr ein, dieses Ereignis verfolgt ganz Spanien entweder live oder im Fernsehen. Bei jedem Glockenschlag essen die Spanier eine Weintraube, was ihnen für die nächsten zwölf Monate Glück bringen soll.

Neben anderen Denkmälern, wie einem Monument von Carlos III., findet man auf der Puerta del Sol die symbolträchtige Statue “oso y madroño”. Sie zeigt einen aufgerichteten Bären der an einen Erdbeerbaum lehnt, wiederzufinden im Stadtwappen Madrids.

Puerta del Sol und Umgebung

Ausgehend vom Puerta del Sol erwartete den Besucher in jeder Himmelsrichtung ein anderes Madrid Highlight, alle mit wenigen Schritten zu erreichen.

Nördlich des Platzes findet man die Einkaufsstraßen Preciados und Carmen. Ein Einkaufsbummel in Madrid lohnt sich, denn zur Freude aller Frauen sind Schuhe sind in Madrid billiger als in Deutschland.

Neben den großen Kaufhäusern wie El Corte, Benetton oder Zara, finden sich immer wieder kleine individuelle Läden. Auf dem Plaza de Pontejos, nicht weit von der Puerta del Sol, können Touristen in kleinen nostalgischen Geschäfte nach typischen Souveniers wie Stickereien, Heiligenbildchen und religösen Stücken stöbern.

Vom Dorf zum Königspalast

Im Süden liegt Lavapiés, der ursprünglichste Stadteil Madrids mit typischen Winkeln und Gässchen. Eigentlich kein Touristenmagnet besticht dieses Viertel durch Authenzität und dörflichem Charme mitten in der Großstadt.

Westlich gelegen findet man das Viertel Huertas. Nachts, vor allem am Wochenende, feiern Touristen und Madrilenen hier zusammen in den vielen Cafes, Bars und Kneipen.

Wenige Meter entfernt, befindet sich ein andere berühmter Platz, die Plaza Mayor. Dieser liegt östlich von Puerta del Sol und war das Zentrum Madrids während der Regierungszeit der Habsburger. Daneben erhebt sich der spanische Königspalast, des ersten Bourbonenkönigs mit den wunderschönen Gartenanlagen Jardines del palacio Real.

Kommen Sie mit uns auf eine Madrid Highlights Tour.

Die ultimative, deutschsprachige Stadtführung in Madrid

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

 

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So feiert man Silvester in Madrid

 

Zum Jahreswechsel nach Madrid.

12 Weintrauben, ein Glas Sekt, einen goldener Ring und rote Unterwäsche,
das solltest du dir besorgen wenn du vor hast in Madrid das neue Jahr zu begrüßen.

Madrid gehört zu den größten Metropolen der Welt. Die Altstadt ist jedoch überschaubar mit gemütlicher Atmosphäre, vielen Restaurants und Tavernen, und mit ganz viel Charme. Sie bietet die ideale Kulisse für eine ausgelassene Silvesternacht.

Traditionell beginnt die Silvesterfeier in Madrid mit einem ausgiebigen Abendessen im Kreis der Familie. Meist trifft man sich zu diesem Festmahl in einem Restaurant, das zu diesem Anlass mit besonderen Tischdekorationen und Live-Musik aufwartet. Gegessen wird in der Regel ab etwa 21:00 Uhr.

Kurz vor Mitternacht trifft sich dann halb Madrid im Zentrum auf dem Platz an der Puerta del Sol. Dort läutet die Turmuhr am Rathaus mit 12 Schlägen das neue Jahr ein. Ein Ereignis das landesweit live im Fernsehen übertragen wird.
Kurz vor Mitternacht ist es auch an der Zeit die mitgebrachten 12 Glückstrauben (uvas de suerte ) bereitzuhalten. Zu jedem Glockenschlag wird eine der Trauben verzehrt. Wer es schafft beim zwölften Glockenschlag alle 12 Trauben geschluckt zu haben, den erwartet ein gesundes und glückliches Jahr.

Anschließend wird, wie auch an anderen Orten der Welt, mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen. Jedoch nicht ohne vorher einen goldenen Ring in das Glas geworfen zu haben, das soll den Geldsegen im neuen Jahr garantieren. Auf dem Platz an der Puerta del Sol ist die Stimmung zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt. Jeder umarmt jeden und man wünscht sich gegenseitig ein gutes neues Jahr.

Salud, dinero y amore (Gesundheit, Geld und Liebe) wünscht man sich in Spanien für das neue Jahr.
Für die Gesundheit und das Glück stehen die Trauben, für das Geld der Goldring im Sektglas und rote Unterwäsche für die Liebe. Und weil sich die Spanierin Glück in der Liebe wünscht, trägt sie zu Silvester eben rote Unterwäsche.

Ab 2:00 Uhr nachts beginnen in den Tavernen dann die Silvesterpartys, die schon mal bis 10:00 Uhr morgens dauern.

Viele Madrilenos verweilen dabei nicht die ganze Nacht in einer Taverne, sondern ziehen von Taverne zu Taverne. Zum Abschluss trifft man sich in der Chocolatería de San Ginés auf eine heiße Schokolade mit Churros.

Lust bekommen? Dann erwarten wir Sie bald in Madrid. Frohes neues Jahr!! 

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Madrid zwischen Kacheln

Wer die Atmosphäre der Stadt bei einem ersten Madrid Spaziergang auf sich wirken lassen will, der wird auf dieser beinahe ziellosen Route unmerklich von Stadtteil zu Stadtteil geführt: von Chamberí über Conde Duque und Malasaña quer durchs Zentrum, nach einem kurzen Abstecher ins Madrid de los Austrias hinein nach Lavapiés und zum Schluss nach Huertas.

Den roten Faden bilden dabei nicht etwa die berühmtesten Monumente der Stadt, sondern kleine Läden und Lokale, deren Fassaden oder Innenräume liebevoll gekachelt sind. Nehmen Sie sich mindestens vier Stunden Zeit, vielleicht aber auch einen ganzen Tag.

Das spanische Wort für Kacheln, azulejos (“glasierter Ton”), ist arabischen Ursprungs, denn die Araber waren es, die während ihrer fast 800 Jahre währenden Herrschaft über große Teile der Iberischen Halbinsel die Kacheln in Mode brachten. Die Idee, an der Fassade mit gekachelten Motiven Werbung fürs eigene Geschäft zu machen, kam in Madrid allerdings viel später auf, im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Auf diesem Madrid Spaziergang werden Sie elf Beispiele davon zu sehen bekommen.

Der Weg beginnt an der Metrostation Quevedo, mitten in Chamberí, einem der teuersten Viertel Madrids. Nehmen Sie den Ausgang zur Calle Arapiles, gehen die Straße ein Stück Richtung Westen, dann gleich die erste Straße rechts und sofort wieder nach links in die Calle Fernando el Católico. Sie werden feststellen, dass die bauliche Pracht des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts nicht mehr ganz vollständig ist, vor allem in Zeiten der Franco-Diktatur (1939-1975) ist man mit dem architektonischen Erbe der Stadt nicht besonders behutsam umgegangen. Rechter Hand stoßen Sie bald auf den Mercado Vallehermoso, eine der schönsten Markthallen Madrids.

Noch ein paar Schritte weiter biegen Sie links in die Calle Galileo ein. An der Ecke steht ein schöner Backsteinbau von 1910, in dem das populäre Kulturzentrum Galileo untergebracht ist. Das Gebäude, das Sie beim Weg die Calle Galileo hinab fern und doch zum Greifen nah vor sich sehen, ist das Edificio de España. Auf der rechten Straßenseite, in Nr. 21, warten dann die ersten Kacheln auf Sie: Das baskische Restaurant La Zamorana wirbt im typisch naiven Stil mit vier Männern beim Bier an seiner Fassade.

Am Ende der Straße biegen Sie links in die viel befahrene Calle Alberto Aguilera ein. Sie ist ein Teilstück der bulevares, die Madrids Innenstadt nach Norden hin begrenzen. An der nächsten Straßenecke (Calle Vallehermoso) sehen Sie Madrids schönste Tankstelle, 1927 im rationalistischen Stil erbaut, 1977 abgerissen und 1996 nach Originalplänen wiedererrichtet. Hier verlassen Sie die Alberto Aguilera und gehen die Calle Conde Duque hinab. Die Straße führt Sie zum Kulturzentrum in der alten Kaserne Conde Duque. Es lohnt sich, einen Blick in die Innenhöfe zu werfen.

Nun gehen Sie nach links über die Plaza Guardias de Corps in die kleine Calle Cristo, die sich an Sommerabenden in eine einzige Freiluftbar verwandelt. Weiter geradeaus folgen Sie der Calle de la Palma, die sich immer mehr zur angesagten Kneipenmeile entwickelt, kreuzen die Hauptverkehrsader San Bernardo, die Sie ein kurzes Stück rechts hinuntergehen, um gleich wieder links in die Calle San Vicente Ferrer einzubiegen. Sie sind jetzt in Malasaña, dem Ausgehviertel der Jugendlichen. Schöne Kacheln sehen Sie an der Bodega Casa do Compañeiro (Hausnr. 44), noch schönere an der Antigua Huevería (dem “alten Eiergeschäft”, heute Rockbar) und die schönsten an der Farmacia Juanse (beide Hausnr. 28), einer Apotheke, die immer noch Werbung für hausgemachte Medizin der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert macht.

Fast am Ende der San Vicente Ferrer geht es rechts in die Corredera Alta de San Pablo, hinab zur Plaza San Ildefonso, dort links in die Calle Colón. In der Nr. 13 wartet La Ardosa mit Bier und Tapas zwischen Kacheln auf Sie. Am Ende der Colón biegen Sie rechts in die Calle Fuencarral, Madrids hippste Modestraße mit Benzinaroma in der Luft. Am Ende der Straße können Sie einen Blick die Gran Vía hinauf- und hinabwerfen – hier stehen Sie übrigens genau unter dem Gebäude der Telefónica. Wenn Sie die Gran Vía glücklich überquert haben, laufen Sie die Calle Montera hinab – zum Straßenbild gehören zum Leidwesen der Anwohner Dutzende von Prostituierten. Schließlich stoßen Sie auf die Puerta del Sol, das Herz Madrids.

Über die Calle Mayor und die Calle Postas geht es zur Plaza Mayor. Nirgendwo ist Madrid touristischer, nirgendwo gemütlicher. In der Südwestecke des Platzes steigen Sie die versteckt liegende Escalerilla de Piedra (Steintreppchen) hinab und laufen über die Calle Cuchilleros zur Puerta Cerrada. Hier haben Sie den Rand des mittelalterlichen Madrid de los Austrias erreicht. Weiter geradeaus geht es in die Cava Baja, eine voll geparkte Straße mit der höchsten Dichte an Tapabars und Restaurants der ganzen Stadt. Eins davon ist La Chata (Nr. 24) mit bemalten Kacheln an der Fassade.

Laufen Sie wieder ein kleines Stück zurück und biegen rechts in die etwas düstere Calle San Bruno ein, die Sie direkt zur ehemaligen Kathedrale San Isidro führt. Dann geht es weiter nach rechts in die Calle Toledo, wo Sie sich gleich wieder links halten, hinein in die Calle Estudios. So gelangen Sie schließlich auf die Plaza Cascorro, den zentralen Platz des sonntäglichen Flohmarkts Rastro. Von dort laufen Sie die Calle Embajadores bergab. Linker Hand (Nr. 9) steht das liebevoll restaurierte Teatro Pavón von 1925, das sich seit 2001 wieder dem klassischen Theater widmet. Weiter unten (Nr. 31) können Sie einem Barbier bei der Arbeit zuschauen, wenn auch nur noch auf Kacheln gemalt.

Dann biegen Sie links ab in die Calle Sombrerete. Nach wenigen Metern sehen Sie rechts eine vom Bürgerkrieg hinterlassene Kirchenruine, die nach einem eleganten Umbau seit 2004 von der Fernuniversität UNED genutzt wird. Die Straße führt weiter bis zur Plaza Lavapiés, dem Herzen des gleichnamigen Viertels. Laufen Sie die Calle Ave María hinauf und biegen rechts ein in die Calle Olmo, die Sie zum Cine Doré mit Jugendstilfassade bringt. Zwischen Kino und Markthalle hindurch gehen Sie durch die kleine Pasaje Doré zur viel befahrenen Calle Atocha. Wenn Sie die überquert haben, sind Sie in Huertas. Geradeaus geht es weiter in der Calle Amor de Dios, an deren Ende Sie links in die Calle Huertas einbiegen, seit 2003 eine der wenigen Fußgängerstraßen Madrids.

Huertas ist traditionell ein beliebtes Ausgehviertel, und einige der Kneipen locken ihre Kunden mit gekachelten Außenwänden: der Irish Pub El Parnasillo in der Calle Príncipe 33, Villa-Rosa in der Nordwestecke der Plaza Santa Ana und schließlich das berühmte Viva Madrid in der kleinen Calle Manuel Fernández González an der Nordostecke der Plaza Santa Ana.

Hier könnte der Spaziergang bei einem kühlen Getränk enden.

Das ist Madrid! :) 

 

 

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Die “Hundertjährigen”

 

Madrid hat viele “Jahrhundert – Restaurants” 

Eines dieser Lokale ist Lhardy.

Madrid verfügt über eine wichtige gastronomische Tradition. Beweis dafür sind die zahlreichen Restaurants, die seit mehr als einem Jahrhundert typische Gerichte der Stadt zubereiten und die besten Weine der Region servieren. Cocido-Eintopf, Kutteln, soldaditos de Pavía, Tortilla und generell, kastilische Küche ist, was in diesen Lokalen geboten wird und den Lauf der Zeit mit Erfolg überlebt hat.

Unter den Madrider Restaurants ist das Lhardy das spanische Königshaus.

Das erhabene und mondäne, weniger als eine Minute von der Puerta del Sol entfernte Traditionshaus wurde 1839 von dem Franzosen Emile Lhardy gegründet, der angeblich in die Stadt kam, weil es hieß, es gäbe in Madrid kein einziges gutes Restaurant. Es liegt an der Carrera de San Jerónimo 8 und war das erste elegante Restaurant Madrids. In seinen Speisesälen trafen sich Politiker und Intellektuelle, was dieses Restaurant zum meist zitierten in der spanischen Literatur macht. Der Glanz des alten Spaniens ist in all den Gasträumen noch spürbar, die alte Tradition des Hauses erlebbar Das Geheimnis der Gerichte war und ist die perfekte Kombination aus europäischer und traditionell spanischer Gastronomie.

Wenn Sie ins Lhardy gehen, begeben Sie sich auf eine Zeitreise.

Alles hat dem Fluss der Zeit stand gehalten: die ursprüngliche Dekoration, die Qualität von Speisen und Service, einschließlich einem silbernen Samowar, in dem noch immer die Brühe warm gehalten wird. Hier ist die Zeit stehen geblieben, hier geht es gediegen zu. Der Glanz des alten Spaniens ist in all den Gasträumen noch spürbar, die alte Tradition des Hauses erlebbar.

Im Lhardy kann man original vergoldete Spiegel, Marmortheken und Messingbeschläge bewundern. Ein Klassiker: Die Consommé, die man sich gegen elf Uhr vormittags direkt aus einer Art grossem Samowar servieren kann. Zur Tapasbar gehört auch ein kleiner Delikatessenladen, in dem man die vielen Spezialitäten auch mit nach Hause nehmen kann. Hier wird alles traditionell hergestellt und “wir versuchen, alles so weit wie möglich so zu machen, wie es immer gemacht wurde”, versichert Küchenchef Ricardo Quintana. 

Viel Spaß bei der Entdeckungsreise und guten Appetit!

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Die schönsten Sonnenuntergänge in Madrid

 

 

Hier sind unsere Tipps, die schönsten Sonnenuntergänge in Madrid zu sehen.

Wenn die Sonne am Horizont versinkt, ist der Weg, den das Sonnenlicht durch die Atmosphäre nimmt, länger, was sich am Himmel durch eine Vielzahl von Farbnuancen zeigt. Diesen kurzen und intensiven Moment der Abenddämmerung haben Maler wie Velazquez, Goya und Antonio Lopez wundervoll in ihren Bildern eingefangen.

Den abendlichen Farbschattierungen, die von zartrosa, über grellorange bis dunkellila reichen, kann man an den folgenden Orten besonders gut frönen:

Debod-Tempel:


Auf dem kleinen Hügel “Principe Pio” ist der Tempel von Debod eines der wenigen Beispiele ägyptischer Architektur außerhalb Ägyptens. Ursprünglich wurde er unter König Adijalamani von Meroe zu Ehren des Gottes Amun im südlichen Ägypten im frühen zweiten Jahrhundert v. Chr. errichtet. Der Bau des Assuan-Staudammes im Jahr 1960 bedrohte die Denkmäler, woraufhin die UNESCO einen internationalen Appell ins Leben rief, um das Kulturerbe zu retten. In Dankbarkeit für die Hilfe bei der Rettung der Tempel von Abu Simbel, schenkte der ägyptische Staat 1968 Spanien den Tempel von Debod, der nach zweijährigem Wiederaufbau am 18. Juli 1972 in Madrid eingeweiht wurde.

Er gilt als einer der schönsten Orte, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Hinter dem Tempel öffnet sich ein Balkon mit herrlichem Blick nach Süden und Westen der Stadt. Die Eichen und Kiefern der Casa de Campo wie auch die Bäume des Parque del Oeste leuchten intensiv im Licht der untergehenden Sonne. Über allem thronen die Reste des Tempels, dessen Steine glühen, wenn die Sonne stirbt, und die sich im Teichwasser des Tempels vielfach widerspiegeln.

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Die Sabatini-Gärten:


Gegenüber der Nordfassade des Königspalasts befinden sich die Sabatini-Gärten, die nach ihrem Baumeister Francisco Sabatini benannt wurden. Ursprünglich waren sie als königliche Stallungen konzipiert. Die geometrische Anlage und die privilegierte Lage machen die Gärten zu einem idealen Ort, um das Madrid der Habsburger zu besuchen. Besonders spektakulär erweisen sich die Gärten jedoch in der Abenddämmerung. Der Besuch sollte an der Calle Bailen beginnen, von der aus ein großes, vergittertes Eingangstor und eine alte Treppe zu dem im französischen Stil angelegten Garten führt. In der Mitte des Gartens eignet sich der Platz um den großen rechteckigen Teich, um den symmetrisch Blumenbeete, Brunnen, Bäume und Skulpturen aus weißem Marmor angeordnet sind, am besten dafür, Zeuge des Sonnenuntergangs zu werden und den langsamen Wechsel der Schattierungen von Gelb-und Rottönen zu beobachten, die sich vor den grauen Steinen des Palastes abheben.

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Vistillas:


Wenn man die Plaza de Oriente überquert, gelangt man zu einem der traditionellsten Viertel von Madrid, Las Vistillas. Es erhielt seinen Namen aufgrund des großartigen Blickes in westlicher Richtung der Stadt. Bei schönem Wetter füllen sich die Cafes des kleinen Parks schlagartig, denn sie sind ideal, um den Sonnenuntergang zu genießen. Gleichzeitig bietet der Vistillas-Park eine herrliche Aussicht auf den Parque del Moro, die Almudena-Kathedrale und die Casa de Campo. Eine privilegiertes Panorama von intensiven Farben, das von tiefblau bis feuerrot reicht.

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Der Retiro-See:


Der Retiro-See, einer der beliebtesten Plätze der Madrider, ist immer einen Besuch wert, umso mehr jedoch im Licht der Abendämmerung. Der Bau der Teichanlage wurde 1634 abgeschlossen, doch schon zwei Jahre später wurde sie nochmals auf ihre heutige Größe von 250 x 150 Metern erweitert. Entlang der Hauptachse des Parks verschönert das Licht der untergehenden Sonne die Skulpturen, die den doppelten Säulengang am Ufer des Sees einrahmen wie auch die Reiterstatue von König Alfons XII . In nur einer Stunde verfärbt sich der Himmel in den verschiedensten Schattierungen und spiegelt sich im Wasser des Sees, bis die Nacht hereinbricht. 

 

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Viel Spass wünschen wir! :)