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Warum Sie jetzt nach Madrid reisen sollten

 

Wenn jetzt in Deutschland das große Bibbern beginnt, klettern die Temperaturen in Madrid noch immer auf bis zu 20 Grad. Grund für eine Madrid Reise.

Tag 1: Shopping & Tanzen

Im Dreieck zwischen den Straßen Fuencarral, Corredera Baja de San Pablo und Gran Vía gibt’s coolere Läden junger Designer, z. B. im Mercado de Fuencarral.

Kleine Stärkung gefällig? Tagsüber lässt man sich am besten ein „Menú del Día“ schmecken. Für 10 Euro werden Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch, Brot und Wein serviert, z. B. im „Malaspina“ (Calle Cádiz, Centro).

Wer die Menschen von Madrid kennenlernen will, geht im aufstrebenden Viertel Chueca aus. Hier sitzen Studenten und Anwohner bei einer Caña (Glas Bier) oder einer Copa de Vino (Glas Wein) in der Abendsonne; Oliven oder Chips sind fast immer gratis dabei, zum Beispiel in der Tapasbar „El Tigre“. Dort gibt es auch den weltberühmten Schinken Jamón Ibérico.

Danach geht’s zum Tanzen ins „The Penthouse“ (super Blick über die Stadt), „España Cañi“ (Flamenco) oder „El Kapital“ (sehr angesagt, kostet aber bis zu 25 Euro Eintritt). Wer im Morgengrauen den Club verlässt, weiß, warum die Bewohner Madrids „Gatos“ (Katzen) genannt werden: Weil sie tagsüber schlafen und nachts umherstreunen . . .

Tag 2: Sightseeing & Fußball

Beeindruckend ist der Palácio Real, die Residenz des Königs. Sie umfasst mehr als 2000 Säle, Salons und Kabinette. Direkt nebenan liegt die Almudena Kathedrale; die Bauarbeiten begannen bereits im 16. Jahrhundert, eingeweiht wurde das Gotteshaus aber erst 1993. Eine kleine Stärkung für Zwischendurch gibt’s in den vielen Tapas Bars. 

Besuchen Sie danach das Santiago Bernabeu Stadion bei einer aufregenden Stadionführung. 

Tag 3: Markt & Kultur

Schöne Märkte sind der Mercado San Miguel, Platea, Mercado San Anton und viele mehr. In den Hallen mit ihren unzähligen Ständen kann man Wein trinken, Oliven essen, Obst oder Fisch kaufen – und wunderbar Leute beobachten. Dann steht Kultur auf dem Zettel, denn Madrid (3,3 Mio. Einwohner) ist eine wahre Kunstmetropole.

Das Museo del Prado ist eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt, zeigt Werke von Botticelli, Caravaggio, Dürer, Rembrandt und Goya.

Ebenfalls sehenswert: Das Museo Reina Sofía; seit 1992 wird hier zeitgenössische Kunst ausgestellt, u. a. von Miró und Dalí. Das berühmteste Gemälde ist „Guernica“ von Pablo Picasso.

Mit unseren authentischen Stadtführungen geben wir Ihnen einen tollen Einblick in die schöne Metropole. 

 :)

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Internationaler Tag der Tapas

 

In den spanischen Tapas, die auf der ganzen Welt mit Genuss verzehrt werden, vereint sich der ganze Geschmack Spaniens in einem einzigen Gericht — und das zu einem sehr erschwinglichen Preis. Die kleinen Appetithäppchen, die ein Miniaturabbild der vielfältigen und exquisiten spanischen Gastronomie abgeben, haben heute auch Einzug in die Avantgardeküche gehalten, denn die Tapas lassen sich aus so gut wie allen Produkten und auf die verschiedenste Arten zubereiten. Die gastronomische Spezialität entstand im 17. Jahrhundert und umfasst Gerichte wie den unübertrefflichen iberischen Schinken (Jamón ibericó) von ausschließlich mit Eicheln gemästeten Ibérico-Schweinen, die traditionelle spanische Tortilla und die besten Meeresfrüchte ebenso wie kulinarische Spezialitäten der Haute Cuisine, die sich ebenfalls in kleinen Mengen als Tapas verzehren lassen.

In Madrid gibt es Bars und Tavernen, manchmal sogar ganze Viertel, die sich auf Tapas spezialisiert haben. Dort findet man Tapas in Form von Chorizo (typische Gewürzwurst mit Paprika), Blutwurst, marinierten Spezialitäten, Geräuchertem, Käse, gepökeltem Fisch, Sardellen, Kroketten, Migas (gebratene Brotkrumen) und weitere hundert Köstlichkeiten mehr.

Der weltweite Siegeszug des spanischen Gaumenkitzlers wird gebührend am Internationalen Tag der Tapa, dem 29. September gefeiert, der mit dem Welttourismustag zusammenfällt.

Wir bieten Spezielle Tapas-Touren an und wir besuchen 4 autentische Tapas Bars, die nicht in Ihrem Reiseführer stehen. In Spanien, weltweit bekannt als “Land des Schinkens“, darf exakt dieser natürlich nicht fehlen – amweltweit berühmten Iberico führt kein Weg vorbei. Gleiches gilt selbstverständlich für den spanischen Käse wie Cabrales und Manchego.

Hunger bekommen? Dann melden Sie sich bei uns :)

http://madridtouren.com/tapas-touren/

Madrid Touren - Tapas und Weinprobe Tour

Madrid Touren – Tapas Touren in Madrid

Iberischer Schinken

Madrid Touren – Tapas Touren in Madrid

Tapas

Madrid Touren – Tapas Touren in Madrid

Pimientos de Padrón

Madrid Touren – Tapas Touren in Madrid

 

JAMON IBERICO – Iberischer Gourmetschinken

 


Der beste Edelschinken de Welt vom freilaufenden Iberischen Schwarzklauenschwein.

Spaniens Spitzenprodukt mit der Herkunftsbezeichnung D.O. GUIJUELO Salamanca, stammt von freilebenden Schweinen, die noch der traditionellen Steineichelmast unterzogen werden.

Der Jamón Ibérico de Pata Negra – das Iberische Schwarzklauenschwein – stammt ausschließlich von Schweinen reiner iberischer Rasse (in ihren Unterarten “Negro” und “Retinto”) mit dunkler Haut und derr berühmten schwarzen Klaue.

In Spanien hängen Schinken an den Steineichen

Das iberische Schwarzklauen-Schwein liebt Steineicheln, die dem Schinken einen unverkennbaren nussigen Geschmack verleihen. Es lebt in freier Natur auf den weiten Ebenen der Dehesas mit den typischen lichten Kork- und Steineichenwäldern. Hier finden sie ein eigenes Ökosystem, in dem sie die Eicheln der Kork- und Steineichen, Wildkräuter, Knollen und Wurzeln fressen.

Die Schinkenherstellung beginnt mit einem aufwändigen Pökelprozess, bei dem der Schinken mehrfach rundum mit Salz eingerieben wird. Die Reifung verleiht dem Schinken sein charakteristisches, würzig-intensives Aroma, er reift bis zu 36 Monate in der trockener Luft Bergregionen um Salamanca. Während des Tockungsprozesses verliert ein Hinterschinken bis zu 50% seines Eigengewichtes.

Das passt dazu:
 Zum “jamón ibérico /Pata negra de bellota” – Iberischer Schinken vom Iberischen Schwein – passen ausgezeichnet  unsere Rioja Rotweine der Reifungsgrade “Crianza” und “Reserva” – aber auch in vollkommener Harmonie unser frischer Cava aus dem Penedés.

Kombinieren Sie Ihre Schinkendegustation mit unserer Salamanca-Rundreise, unsere Schinken-Manufaktur in Guijuelo freut sich auf Ihren Besuch! Geniessen Sie einen Land-Ausflug zu den hochbeinigen Iberischen Schweinen in ihrem natürlichen Umfeld in den naturschönen Dehesas, den weitläufigen und uralten Weidewald-Landschaften…

Kontaktieren Sie uns bei Interesse. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. 

Spanischer Schinken

 

 

Essen mit Amigos – der Cocido Madrileño

Kichererbsen, Blutwurst und ganz viel Fleisch.

Warum die Madrilenen einen derben Eintopf als Leibspeise haben? 

Manche Gerichte gehen um die Welt. Andere bleiben in ihrer Stadt, als essbares Wahrzeichen. Und dann gibt es noch solche wie den Cocido madrileño. Die Leibspeise der Madrilenen steht auf Hunderten Speisekarten von Chueca bis Lavapiés. Es gibt sogar einen Schlager zu ihren Ehren (“Du bist die pure Seligkeit, Cocidooo…”). Doch außerhalb Spaniens hat kaum jemand auch nur davon gehört.

Der Name verrät allein nicht viel; cocido heißt schlicht “Gekochtes”. Es handelt sich um einen Schmortopf aus Kichererbsen. Aber die Erbsen sind auch das Einzige, was auf den Fotos halbwegs bekömmlich aussieht. Den Rest macht eine Schlachtplatte von erschreckender Fülle, typischerweise mit Kalbshaxe, Schweinsfuß, Blutwurst, Chorizo, einem Markknochen, Fleischbällchen und etwas Alibi-Gemüse

Der Cocido madrileño wird klassischerweise in drei Gängen serviert: 

Als erster Gang wird die Suppe mit der Einlage aus Suppennudeln und Nocken serviert. Hierzu wird gerne eine frische Tomatensauce gereicht, für die die Tomaten gehäutet, gehackt und in Olivenöl angebraten werden.

Als zweiter Gang folgen die Kichererbsen, die mit dem Gemüse (Weißkohl, Karotten und weiße Rübe) auf einer Platte oder Tellern angerichtet werden.

Als dritter Gang folgen die fleischigen Genüsse, die wiederum auf einer Servierplatte oder direkt auf den Tellern serviert werden.

Kommen Sie mit uns einen leckeren Cocido essen! 

Guten Appettit :) 

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Die “Hundertjährigen”

 

Madrid hat viele “Jahrhundert – Restaurants” 

Eines dieser Lokale ist Lhardy.

Madrid verfügt über eine wichtige gastronomische Tradition. Beweis dafür sind die zahlreichen Restaurants, die seit mehr als einem Jahrhundert typische Gerichte der Stadt zubereiten und die besten Weine der Region servieren. Cocido-Eintopf, Kutteln, soldaditos de Pavía, Tortilla und generell, kastilische Küche ist, was in diesen Lokalen geboten wird und den Lauf der Zeit mit Erfolg überlebt hat.

Unter den Madrider Restaurants ist das Lhardy das spanische Königshaus.

Das erhabene und mondäne, weniger als eine Minute von der Puerta del Sol entfernte Traditionshaus wurde 1839 von dem Franzosen Emile Lhardy gegründet, der angeblich in die Stadt kam, weil es hieß, es gäbe in Madrid kein einziges gutes Restaurant. Es liegt an der Carrera de San Jerónimo 8 und war das erste elegante Restaurant Madrids. In seinen Speisesälen trafen sich Politiker und Intellektuelle, was dieses Restaurant zum meist zitierten in der spanischen Literatur macht. Der Glanz des alten Spaniens ist in all den Gasträumen noch spürbar, die alte Tradition des Hauses erlebbar Das Geheimnis der Gerichte war und ist die perfekte Kombination aus europäischer und traditionell spanischer Gastronomie.

Wenn Sie ins Lhardy gehen, begeben Sie sich auf eine Zeitreise.

Alles hat dem Fluss der Zeit stand gehalten: die ursprüngliche Dekoration, die Qualität von Speisen und Service, einschließlich einem silbernen Samowar, in dem noch immer die Brühe warm gehalten wird. Hier ist die Zeit stehen geblieben, hier geht es gediegen zu. Der Glanz des alten Spaniens ist in all den Gasträumen noch spürbar, die alte Tradition des Hauses erlebbar.

Im Lhardy kann man original vergoldete Spiegel, Marmortheken und Messingbeschläge bewundern. Ein Klassiker: Die Consommé, die man sich gegen elf Uhr vormittags direkt aus einer Art grossem Samowar servieren kann. Zur Tapasbar gehört auch ein kleiner Delikatessenladen, in dem man die vielen Spezialitäten auch mit nach Hause nehmen kann. Hier wird alles traditionell hergestellt und “wir versuchen, alles so weit wie möglich so zu machen, wie es immer gemacht wurde”, versichert Küchenchef Ricardo Quintana. 

Viel Spaß bei der Entdeckungsreise und guten Appetit!

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Tapas in Madrid – vielfältige kleine Gerichte

 
Wenn wir an Spanien denken, fallen uns gleich die Tapas ein. Madrid Touren bietet autentische Tapas Touren und auch Weinverkostung in Madrid an.
Aber was genau sind Tapas und wie isst man Sie?
 
Tapa” ist spanisch und bedeutet ursprünglich  ”Deckel”. In den spanischen Bodegas und Weinbars bekam man früher zu seinem Glas Wein oder Sherry eine Scheibe Brot dazu, um das Glas gegen die Fliegen abzudecken, und um das Aroma des Sherrys im Glas zu bewahren. Mit der Zeit begannen einzelne Gastwirte damit, auf diesem Deckel (=Tapa) einige Oliven oder vielleicht gesalzene Mandeln zu servieren. Allmählich wurden diese kleinen Gerichte immer phantasievoller, und längst schon waren sie nicht mehr nur dazu da, ein Glas abzudecken, sondern um den Gast mit vielen kleinen Gerichten ein vielfältiges Angebot zu offerieren: Die spanische Tapas-Küche war geboren.
 
Unter “Tapas” versteht man heute also ‘vielfältige kleine Gerichte, serviert in kleinen Schalen’. Prinzipiell sind der Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Wir jedoch führen Sie in hundertjahre alte Tavernen, weit ab vom Touristenpfad, wo Ihnen echte einheimische und hausgemachte Tapas serviert werden. Lassen auch Sie sich verführen von der Vielfalt der spanischen Tapas!
Das Leben in Madrid wäre nicht das gleiche ohne das tapeo-Ritual, dem Sich treffen, begrüßen, essen und trinken.
 
 
Eine Madrider Tapasbar kann verschiedene Bezeichnungen tragen: bar, tasca, bodega, taberna oder auch mesón. Ihr Hauptgeschäft ist vor den Essenszeiten: ab 11 Uhr morgens bis zum Mittagessen (das meistens zwischen 14 und 15 Uhr anfällt), und zwischen 19 und 22 Uhr vor dem Abendessen (kein Setzfehler, die Spanier essen wirklich so spät). Spanier können mit Leichtigkeit viel zu sich nehmen, vor allem wenn sie weintrinkend an der Bar stehen und sich mit ihren Freunden unterhalten. Danach gehen sie erst richtig Essen – obwohl natürlich auch eine Vielzahl einfacher Tapas als Mahlzeit erlaubt sind.
 
Zum tapeo-Ritual gehört der paseo sowie die movida: Man gehe in eine Bar, koste ihre Spezialität, um sich dann zur Nächsten aufzumachen. Dort trifft man dann zufälligerweise noch mehr Freunde, und zusammen wird die nächste Bar ausgekundschaftet. Das Umherziehen ist ein wesentlicher Teil des Vergnügens – eine “laufende” Schlemmerei sozusagen. Tapas können ganz schlicht sein: Oliven, geröstete Mandeln, hauchdünne Scheiben abgehangenen Schinkens, gut gereifter Käse, oder gekochte Garnelen. Dann gibt es Salate und kalte Speisen, wie zum Beispiel ein Cocktail aus Meeresfrüchten, gefüllte Eier, “ensaladilla rusa” (russischer Kartoffelsalat) oder marinierte Muscheln.
Tapas de cocina sind warme Speisen, die oft in kleinen Tonschalen, den “cazuelas” serviert werden: Fleischklöße, Darmsuppe, Huhn mit Knoblauch oder Nieren (“riñones”) in Sherrysauce, um nur einige der vielen Köstlichkeiten aufzuzählen. Schließlich gibt es die Gruppe der fritos, in Olivenöl gebratener/fritierter Tapas. Dazu gehören “croquetas” Kroketten, panierte Garnelen, angeröstetes Gemüse, oder gebratener Fisch. Pinchos sind mundgerechte Tapas die mit Hilfe von Zahnstochern (“palillos”) gegessen werden (Pilze, Schinken, Thunfisch…) während canapés auf einer Scheibe Brot oder Toast serviert werden.
 
In einigen Tapas Bars in Madrid werden Tapas automatisch mit jeder Getränkerunde serviert, zum Beispiel mit Oliven, Kroketten, einem kleinen Canapé. Normalerweise muss jedoch alles Essbare separat bestellt werden, die Bezahlung folgt am Schluß. Aufgepasst: Eine Tapa ist eine Portion für eine Person. Wer also mit Freunden teilen möchte, sollte eine “ración” bestellen. Oft sind die spezifischen Tapas in Glasvitrinen an der Bar ausgestellt, wenn nicht, dann ist das Angebot sicherlich auf einer Tafel irgendwo in der Bar aufgelistet.
 
 
Lust auf Tapas bekommen?
 
Dann laden wir Sie ein mit uns eine autentische Tapas Tour in Madrid zu erleben.
 
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Guten Appetit!
 
 

 

 

Madrid ist auf dem Sprung an die Weinspitze

Ein sprachloser Madrilene ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Doch sobald man in einem Lokal Wein bestellt und auf die übliche Frage “Ribera oder Rioja?” mit “aus Madrid” antwortet, weiß das Gegenüber vor Verblüffung nichts zu sagen. Die Weine aus der Umgebung der spanischen Hauptstadt sind wenig bekannt – sogar die Madrilenen haben meist nur davon gehört. Das soll sich künftig ändern, denn der kräftige, elegante Wein aus Madrid muss sich hinter den großen Brüdern aus Rioja und Ribera nicht verstecken.

Um dass gleich auf den ersten Blick zu demonstrieren, haben die Winzer Estrella Orti und Carlos Gosálbez einem ihrer Weine den Namen “Mayrit” verpasst, ein arabischer Name für das Gebiet Madrids. Der Wein ist ein feiner Botschafter: Nuancen von Beeren und Vanille sind dezent, der Wein ist ausgewogen und harmonisch.

In Madrid wird auf insgesamt 7461,61 Hektar Wein angebaut. Im Vergleich dazu die Rioja: 60882 Hektar. Daher sieht man in der Region Madrid auch keine liebliche Landschaft mit von Rebstöcken durchzogenen Weinbergen. Die Gegend hat eher rustikalen Charme. Zwischen Feldern oder Wiesen lugen Rebstöcke hervor, es sind viele kleine Flächen, wie grüne Tupfen.

Das Weinanbaugebiet Madrid war nicht immer so klein. Schriftlich wird der Weinanbau in der Region im 13. Jahrhunderts erstmals erwähnt, doch vermutet man, dass die Karthager und Römer den Weinanbau einführten. Im 15. Jahrhundert wird der beliebte “Vino de Madrid” sogar in der Literatur gepriesen. Im 20. Jahrhundert betrug die Gesamtrebfläche in der Region Madrid rund 60.000 Hektar. Doch ab dem Jahr 1914 vernichtete die Reblaus fast die gesamte Rebfläche.