Tapas in Madrid – vielfältige kleine Gerichte

 
Wenn wir an Spanien denken, fallen uns gleich die Tapas ein. Madrid Touren bietet autentische Tapas Touren und auch Weinverkostung in Madrid an.
Aber was genau sind Tapas und wie isst man Sie?
 
Tapa” ist spanisch und bedeutet ursprünglich  ”Deckel”. In den spanischen Bodegas und Weinbars bekam man früher zu seinem Glas Wein oder Sherry eine Scheibe Brot dazu, um das Glas gegen die Fliegen abzudecken, und um das Aroma des Sherrys im Glas zu bewahren. Mit der Zeit begannen einzelne Gastwirte damit, auf diesem Deckel (=Tapa) einige Oliven oder vielleicht gesalzene Mandeln zu servieren. Allmählich wurden diese kleinen Gerichte immer phantasievoller, und längst schon waren sie nicht mehr nur dazu da, ein Glas abzudecken, sondern um den Gast mit vielen kleinen Gerichten ein vielfältiges Angebot zu offerieren: Die spanische Tapas-Küche war geboren.
 
Unter “Tapas” versteht man heute also ‘vielfältige kleine Gerichte, serviert in kleinen Schalen’. Prinzipiell sind der Phantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Wir jedoch führen Sie in hundertjahre alte Tavernen, weit ab vom Touristenpfad, wo Ihnen echte einheimische und hausgemachte Tapas serviert werden. Lassen auch Sie sich verführen von der Vielfalt der spanischen Tapas!
Das Leben in Madrid wäre nicht das gleiche ohne das tapeo-Ritual, dem Sich treffen, begrüßen, essen und trinken.
 
 
Eine Madrider Tapasbar kann verschiedene Bezeichnungen tragen: bar, tasca, bodega, taberna oder auch mesón. Ihr Hauptgeschäft ist vor den Essenszeiten: ab 11 Uhr morgens bis zum Mittagessen (das meistens zwischen 14 und 15 Uhr anfällt), und zwischen 19 und 22 Uhr vor dem Abendessen (kein Setzfehler, die Spanier essen wirklich so spät). Spanier können mit Leichtigkeit viel zu sich nehmen, vor allem wenn sie weintrinkend an der Bar stehen und sich mit ihren Freunden unterhalten. Danach gehen sie erst richtig Essen – obwohl natürlich auch eine Vielzahl einfacher Tapas als Mahlzeit erlaubt sind.
 
Zum tapeo-Ritual gehört der paseo sowie die movida: Man gehe in eine Bar, koste ihre Spezialität, um sich dann zur Nächsten aufzumachen. Dort trifft man dann zufälligerweise noch mehr Freunde, und zusammen wird die nächste Bar ausgekundschaftet. Das Umherziehen ist ein wesentlicher Teil des Vergnügens – eine “laufende” Schlemmerei sozusagen. Tapas können ganz schlicht sein: Oliven, geröstete Mandeln, hauchdünne Scheiben abgehangenen Schinkens, gut gereifter Käse, oder gekochte Garnelen. Dann gibt es Salate und kalte Speisen, wie zum Beispiel ein Cocktail aus Meeresfrüchten, gefüllte Eier, “ensaladilla rusa” (russischer Kartoffelsalat) oder marinierte Muscheln.
Tapas de cocina sind warme Speisen, die oft in kleinen Tonschalen, den “cazuelas” serviert werden: Fleischklöße, Darmsuppe, Huhn mit Knoblauch oder Nieren (“riñones”) in Sherrysauce, um nur einige der vielen Köstlichkeiten aufzuzählen. Schließlich gibt es die Gruppe der fritos, in Olivenöl gebratener/fritierter Tapas. Dazu gehören “croquetas” Kroketten, panierte Garnelen, angeröstetes Gemüse, oder gebratener Fisch. Pinchos sind mundgerechte Tapas die mit Hilfe von Zahnstochern (“palillos”) gegessen werden (Pilze, Schinken, Thunfisch…) während canapés auf einer Scheibe Brot oder Toast serviert werden.
 
In einigen Tapas Bars in Madrid werden Tapas automatisch mit jeder Getränkerunde serviert, zum Beispiel mit Oliven, Kroketten, einem kleinen Canapé. Normalerweise muss jedoch alles Essbare separat bestellt werden, die Bezahlung folgt am Schluß. Aufgepasst: Eine Tapa ist eine Portion für eine Person. Wer also mit Freunden teilen möchte, sollte eine “ración” bestellen. Oft sind die spezifischen Tapas in Glasvitrinen an der Bar ausgestellt, wenn nicht, dann ist das Angebot sicherlich auf einer Tafel irgendwo in der Bar aufgelistet.
 
 
Lust auf Tapas bekommen?
 
Dann laden wir Sie ein mit uns eine autentische Tapas Tour in Madrid zu erleben.
 
IMG_8232 IMG_8233 IMG_8241 IMG_9847
Guten Appetit!